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Galerie Ostendorff
Prinzipalmarkt 11
48143 Münster
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Claes Oldenburg
C L A E S   O L D E N B U R G
in seinem Laden "The Store" in New York 1961/62

Claes Oldenburg, 1929 in Schweden geboren, wuchs in den USA auf und arbeitete zunächst in Chicago als Journalist.

1956 zog er nach New York, wo er bald Kontakt fand zu Künstlern aus der Theater- und Happeningszene. Die Stadt wurde sein großes Thema: Oldenburg zog los und sammelte, was New York ihm anbot. Sein erstes großes Environment - The Street - präsentierte Figuren, Gebäude und Autos - alle angefertigt aus im Müll der Stadt gefundenen Materialien.

Seine nächste Arbeit - The Store - richtete er nicht in einer Galerie, sondern in einem angemieteten Geschäft aus. Nachbildungen von Massenprodukten - Würste, Kuchen, Kleider, Schuhe - hatte Oldenburg aus Stoff und Gips geformt und dick mit Emaillelackfarben bemalt. Sie wurden dort zum Verkauf angeboten und gleichzeitig in einem Nebenraum produziert.

In den späteren Soft-Sculptures verwandelt der Künstler Alltagsgegenstände in weiche Wesen. Aus Leinwand und Schaumgummi gefertigt führen die Dinge ein eigenes Leben.

In den Large Scale Projects kommen zum Teil enorme Maßstabsveränderungen hinzu. Alltägliche Dinge werden zu Denkmälern - zu Überraschungsmomenten im öffentlichen Raum. Mit Poesie und einer guten Portion Humor setzte Claes Oldenburg in seinen Arbeiten dem modernen amerikanischen Lebensgefühl ein Denkmal.

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Projekt für die Dokumenta 7 in Kassel, 1982, "Die Spitzhacke" am Fuldaufer. Projekt für die -Skulptur 1977- "Giant Pool Balls" am Aasee in Münster.