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Galerie Ostendorff
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48143 Münster
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Uecker
G Ü N T H E R    U E C K E R
(Foto: Lothar Wolleh, via Wikimedia Commons)

1930          geboren am 13. März in Wendorf/Mecklenburg, aufgewachsen auf der Halbinsel Wustrow beginnt er in der damaligen DDR eine Lehre als Maler und Reklamegestalter
1949-53 Studium an der Fachschule für Angewandte Kunst in Wismar
1953 Wechselt nach Ostberlin über und lässt sich als einer der ersten "Hausbesetzer" in einem Raum des ehemaligen Reichssozialgerichts nieder
1955-57 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Otto Pankok Figurative und abstrakte Holzschnitte, Fingermalereien
1957 Lernt Yves Klein, Heinz Mack und Otto Piene kennen. Erste Nagelbilder
1959-60 Lichtfelder, Tastobjekte und erste sich drehende Lichtscheiben
1961 Günther Uecker stößt zur Gruppe ZERO, erste Lichtplantage, Lichttheater
1962 Erste Übernagelungen von Gebrauchsgegenständen
1964 Benagelung eines Klaviers im Pianohaus Kohl, Gelsenkirchen. ZERO-Präsentation auf der documenta 2. Aufenthalt und Ausstellungsbeteiligung in New York
1966 ZERO geht auseinander. Beteiligung an der documenta 4 in Kassel. Filmduell Gegenprojektion mit Mommartz
1969 Erste Sandspiralen
1973/74 "Manuelle Reihungen", Reise nach Asien, Aktionen in der Libyschen Wüste
1976 Bühnenbild und Figurinen zu Richard Wagners Oper "Parsifal" für das Staatstheater Stuttgart
1977 Wandrelief für die UNO in Genf; Teilnahme an der documenta 6
1979 Bühnenbild zu Richard Wagners Oper "Lohengrin" für die Festspiele Bayreuth. Errichtung eines "Regentors" in Winterthur/Schweiz
1981 "Bildrituale" mit Rolf Schroeter, Zürich, Aufenthalt in der Sahara, Aquarelle und Collagen "Wüstenfunde"
1983 Verleihung des Kaiserrings der Stadt Goslar; Installation und begleitendes Manifest zum Thema "Die Gefährdung des Menschen durch den Menschen"
1984 Reise durch die Navajo-Reservate, Arizona/USA und Untersuchungen zur Geschichte der Indianer, Reisen durch Russland, Sibirien und die Mongolei
1985 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse "für die eigenständige Entwicklung eines künstlerischen Ausdrucks, der im In- und Ausland Anerkennung gefunden hat"
1986 "Röhrenballett", Choreografie von Günther Uecker in der Ausstellung "Die Maler und das Theater des 20. Jahrhunderts" in der Schirnkunsthalle in Frankfurt Unter dem Eindruck der Katastrophe von Tschernobyl entstehen "Aschebilder"
1990 Erste Ausstellung nach den Montagsdemonstrationen 1989 in Leipzig
1992 Teilnahme an der Großdemonstration gegen Fremdenhass und Gewalt in Berlin "Weiße Strukturbilder", "Malerische Handlungen"
1993 Werkportrait "Der geschundene Mensch" (14 Befriedete Gerätschaften und 120 Aggressionswörter)
1997 Reisen nach Mexiko City und Hot Springs/Dakota/USA; Veröffentlichung des Buches "Archäologie des Reisens - ein anderer Blick auf Uecker"
1998 Gestaltung des Andachtsraumes im Reichstagsgebäude Berlin Medaille von Masowien, Warschau, Polen, in Anerkennung der hervorragenden Verdienste auf dem Gebiet der deutsch-polnischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kultur
2000 "Verletzungen Verbindungen" Günther Uecker zum 70. Geburtstag in Schloss Rheinsberg 14 Kreuze für die Ausstellung "Lost Paradise - Kunst und sakraler Raum", Aegidikirche Hannover Aufnahme in den Orden "Pour le mérite" für Wissenschaft und Künste
2001 "Kultur - Schaffung oder Abschaffung von Grenzen": Podiumsdiskussion mit Dr. Michel Friedmann, Dr. Gregor Gysi, Professor Josef-Karl Kuschel, Moderation Karl Grass
2002 Mahnmal "Fall" in der Ausstellung "Kulturverlust" im Deutschen Nationaltheater Weimar Günther Uecker lebt und arbeitet in Düsseldorf