|

CORNEILLE
| 1922 |
kam Corneille (eigentl. Guillaume Cornelis van Beverloo) als Sohn holländischer Eltern im belgischen Lüttich zur Welt |
| 1940-43 |
Studium an der Kunstakademie von Amsterdam. Hier
freundet er sich auch mit Appel an
|
| 1946 |
erste Einzelausstellung in Groningen |
| 1947 |
Einladung nach Ungarn,wo er Imre Pan und Jacques Doucet kennenlernt |
| 1948 |
gründet er mit Appel und Constant die holländische Gruppe für experimentelle Kunst. Am 8. November des gleichen Jahres ist er Mitbegründer der Cobra-Bewegung. |
| 1949 |
und in den folgenden Jahren reist er nach Tunesien. Gemeinsam mit Dotremont arbeitet er an der Serie Expériences automatiques de définition des couleurs. |
| 1950 |
Dotremont veröffentlich seine Corneílle - Monographie im Rahmen der Cobra-Bibliothek. Corneille siedelt nach Paris über. |
| 1951 |
mit Aldo van Eyck reist er durch die Wüste Hoggar. Als ein Wüstenbewohner ihm ein Zettel
überreicht auf dem einige Zeilen in Tifinar stehen, einer geometrischen Schrift der Phönizier, die
bereits 9000 Jahre vor Christus verbreitet war, werden Corneílle die Ausdrucksmöglichkeiten
der elementaren bildnerischen Schrift bewußt
|
| 1954 |
trifft er Jorn in Albísola bei Genua, wo bei Künstler prachtvolle Keramiken schaffen |
| 1956 |
Corneille reist erneut nach Afrika. Die Reise führt ihn von Dakkar durch den Sudan nach Nigeria |
| 1957 |
hält er sich in Äthipien auf, danach in Kenia. |
| 1958 |
bereist er Südamerika, die Karibischen Inseln, die Antillen, Kuba, Brasilien, Mexiko und New York. Teilnahme an vielen Einzel- und Gruppenaustellungen |
| 1961 |
das Stedelijk Museum in La Hayne widmet ihm eine Retrospektive
|
| 1967 |
eine Kubareise bildet einen Wendepunkt in der Entwicklung des Malers. Die nun entstandenen Kompositionen, gekennzeichnet von einem farbträchtigen Lyrismus, vereinigen sich zu einer Hymne auf die Frau in Symbolfiguren mit Vögeln und Sonnen |
Corneille gilt, neben Karel Appel, als der bedeutendste Nachkriegskünstler aus den Benelux Staaten. Seine
Werke befinden sich u.a. im Stedelijk Museum, Amsterdam. Ein sehr großer Teil seiner Werke befinden sich in
Privatsammlungen. Corneille war Teilnehmer der documenta II (1959) und der documenta III im Jahr 1964 in
Kassel.
|