| JOSEF SCHARL (1896 München - 1954 New York) |
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1896
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Josef Scharl wird am 9. Dezember als zweites von vierzehn Kindern in München geboren
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1910
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dreieinhalbjährige Ausbildung als Dekorationsmaler an der Münchner Malerschule
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1915
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Eintritt in den Kriegsdienst
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1918
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vorübergehend gelähmt durch eine Kriegsverletzung. Studium an der Münchner Kunstakademie in den Klassen von Heinrich von Zügel und Angelo Jank
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1921
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verlässt er die Akademie vorzeitig, bildet sich aber autodidaktisch weiter. Er schließt sich der neuen Münchner Sezession und der Künstlervereinigung der Juryfreien an, beteiligt sich während der 20er Jahre erfolgreich an deren Ausstellungen
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1922
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Heirat mit Magdalena Gruber und Geburt seines Sohnes Alois
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1930
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erhält er den Rom-Preis. Zwischen 1930-32 reist er nach Rom und Paris, wo er die Werke der Spätimpressionisten kennenlernt. Er widmet sich politischen und sozialkritischen Themen
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1933
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Malverbot. Die Brüder Nierendorf aus Berlin widmen ihm eine erste Einzelausstellung, 1935 folgt die zweite. In Berlin lernt er auch Albert Einstein kennen, der ihn sowohl finanziell als auch organisatorisch unterstützt
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1935
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wird er in der ersten Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt. Eine Einladung für eine Ausstellungsbeteiligung (mit Max Beckmann, Georg Scholz, Erich Heckel und Karl Hofer) des Museum of Modern Art in New York bestärkt ihn in seinem Vorhaben auszuwandern
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1938
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emigriert er über die Schweiz in die USA
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1941
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entsteht der freundschaftliche Briefkontakt mit Einstein, den Scharl öfter in Princeton besucht hat
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1945
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Karl Nierendorf verlegt die erste US-Monografie über Scharl
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1947
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präsentiert Nierendorf Scharls Zeichnungen zum Alten und Neuen Testament in seiner New Yorker Galerie. Wolfgang Sauerländer (Scharls engster Freund) verschafft ihm den Auftrag für den Verlag „Pantheon Books“ die Märchen der Gebrüder Grimm zu illustrieren. Der Tod Nierendorfs belastet Scharl sehr, was sich auf seine Gesundheit auswirkt
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1952
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wird er Bürger der Vereinigten Staaten. Reise in die Schweiz anlässlich einer Gruppenausstellung in der Genfer Galerie Georges Moos. Gesundheitlich geht es ihm besser und es entstehen viele neue Arbeiten
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1954
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Josef Scharl stirbt am 6. Dezember in New York nach einem Herzschlag
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