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Galerie Ostendorff
Prinzipalmarkt 11
48143 Münster
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KAREL APPEL
Er versuchte immer wieder, seine Malerei mit anderen Künsten zu verbinden. So nahm er 1970 mit Merrill Sanders und Chet Baker einige Musikstücke auf, 1991 arbeitete er gemeinsam mit Allen Ginsberg und Gregory Corso an den "Poetry-Painting Series", es entstanden gemalte Gedichte. Ab 1994 entwickelte er gemeinsam mit dem Tänzer und Choreografen Min Tanaka mehrere Bühnenausstattungen für niederländische Opernhäuser. Für die Salzburger Festspiele 2006 entwirft Appel das Bühnenbild für Mozarts "Die Zauberflöte" (Regie Pierre Audi, Dirigent Riccardo Muti). Appel lebte und arbeitete bis zu seinem Tod am 3. Mai 2006 in New York. Seine Werke zeichnen sich durch einen an Kinderzeichnungen erinnernden, groben Stil und durch die Verwendung greller Farben aus. Seine Gestalten und Tierdarstellungen weisen einen Zug ins Aggressive und Brutale auf, der sich im Verlauf der Werksentwicklung zunehmend verstärkte.
• 1954 UNESCO-Preis auf der XXVII. Biennale in Venedig • 1954 Internationaler Preis für Grafik auf der Biennal Ljubljana • 1959 Großer Preis für Malerei auf der V. Biennale Sao Paulo • 1960 Guggenheim-Preis für die Niederlande |