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Galerie Ostendorff
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James Coignard
J A M E S   C O I G N A R D

1925 am 15. September in Tours/Frankreich geboren
1944-47 Finanzberater in Tours
1948-51 er arbeitet als Beamter in der Provence, wo er Braque, Matisse,Chagall und Papart trifft
1956 heiratet Mireille Poupart
1968 entstehen die ersten Carborundum-Radierungen
1975 Entwurf von 14 Wandteppichen in der Tschechoslowakei
1984 heiratet Syliva Uryn
2008        am 8. März verstarb der an Lungenkrebs leidende Coignard in Paris


Als Autodidakt gehört Coignard zu den Künstlern, die keiner Schule einzuordnen sind; er war befreundet mit Miró, doch seine Werke stehen eher dem deutschen Informell nahe. Seine Kunst ist zudem voller Mystik und Poesie.

Durch Verwendung von Collagen, aus Packpapier und Schreibblöcken, herausgerissenen Seiten, die übermalt, aufgeklebt und wieder abgerissen werden,entstehen mehrere sich überlagernde Bildschichten, auf die in einem späteren Arbeitsprozeß mit der Schablone Schriftzeichen gesetzt werden, gleichsam „Lebenszeichen im Chaos der Materie“.

Als grafische Technik nutzt Coignard im wesentlichen die Carborundum-Radierung, bei der er die Reliefstruktur teilweise mit zusätzlichen Collageteilen versieht.

Einzelausstellungen seit 1956 in nahezu allen Ländern Westeuropas, Japan, der UdSSR, der Tschechoslowakei, Ägypten, Australien, Südafrika, Israel, Kanada, den USA und Mexico. Werke in öffentlichen Sammlungen u.a.: Bibliothéque Nationale, Paris; Dublin Museum; Museum of San Diego, Kalifornien; Atlanta Art Museum; Museum of New Mexico, Santa Fe; Phoenix Art Museum; La Jolla Art Center, San Diego, Kalifornien; University of Miami, Florida, USA; Guggenheim Museum, New York; Museum of Modern Art, San Francisco; British Museum, London; Kunst Museum, Isarel, Jerusalem; South African National Gallery, Kapstadt, Südafrika; Musée National de Luxembourg.