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Galerie Ostendorff
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48143 Münster
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Cocteau_1923
J E A N    C O C T E A U  in 1923

1889   
als Sohn einer wohlhabenden Familie in Maisons-Laffitte geboren
1908    
veröffengtlicht Cocteau seinen ersten Gedichtband "Lampe d'Aladin"
1916 lernt er Picasso kennen
1917                 
wird er durch seine Mitarbeit am Ballet Parade bekannt. Er schrieb den Text, Serge de Diaghile produzierte, Picasso machte die Bühnengestaltung und Erik Satie schrieb die Musik.
1919
das Stück "Le Potomak" erscheint und festigt Coceaus Ruf als Schriftsteller. Nach Ende des Krieges traf er den futuristischen Schriftsteller Raymond Radiguet. Dessen früher Tod trieb Cocteau in die Opiumabhängigkeit. Es folgte eine Enziehunskur.
1920er Jahre wendet er sich mit den Werken "Thomas l'Imposteur" (1923) und "Les enfants terribles" (1929) dem psychologischen Roman zu. Cocteau arbeitet mit Igor Stravinsky am opernoratorium "Oedipus-Rex".
1929 muss er aufgrund einer Opiumvergiftung ins Krankenhaus
1930 dreht er seinen ersten Film: "Le sang d'un poète"
1934 entsteht sein größtes Werk "La machine infernale"
1936 vervollständigt er aufgrund einer Wette das von Jules Verne geschriebene fiktive Tagebuch "In 80 Tagen um die Welt" unter dem Titel "My First Voyage" 
1937 
Beginn seiner engen Freundschaft mit dem jungen Jean Marais. Cocteau schreibt von nun an Rollen speziell für Marais in seinen Werken.
1940er Jahre
Cocteau kehrt zum Filmemachen zurück, produziert "La belle et la bête" (1946) und "Orphée" (1950)
ab 1953
zieht sich Cocteau immer mehr zurück aufgrund seiner gesundheitlichen Schwierigkeiten
1955
wird er in die Belgische Akademie und in die Académie Française gewählt
1963                

als er eine Radiosendung über Edith Piaf vorbereitete und von ihrem Tod hörte, sagte er: "Ah, la Piaf est morte, je peux mourir" und starb wenig später