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Karel Appel

K A R E L   A P P E L

(Foto: VARA via Wikimedia Commons)


 

1921

geboren in Amsterdam. 
Wuchs in einem Amsterdamer Arbeiterviertel auf und arbeitete einige Jahre im elterlichen Betrieb als ausgebildeter Friseur.

1940-44

studierte er aufgrund seines schon in der frühen Jugend entstandenen Wunsches, Maler zu werden, doch an der Reichsakademie für bildende Künste in Amsterdam, nachdem das "Departement von Volksvoorlichting en Kunsten" ihm ein Stipendium zugestanden hatte.
1948
gründete er mit Corneille und Constant, die er an der Reichsakademie kennen gelernt hatte und mit denen ihn mittlerweile eine tiefe Freundschaft verband, die Nederlands Experimentele Groep. Im gleichen Jahr gründete er mit weiteren Künstlern die Gruppe CoBra.
1946  hatte Appel seine erste Einzelausstellung in Het Beerenhuis in Groningen und nahm kurz darauf an einer Ausstellung Jonge Schilders (Junge Maler) im Stedelijk Museum in Amsterdam teil. In dieser Periode war er stark durch die Kunst von Picasso, Matisse und Jean Dubuffet beeinflusst. Er schuf das Wandgemälde "Fragende Kinder" in der Kantine des Stadthauses in Amsterdam. Die Empörung der Mitarbeiter und der Bevölkerung über das an Kinderzeichnungen erinnernde Bild führten dazu, dass das Gemälde 10 Jahre lang verhüllt wurde.  

1951

entstand ein Fresco für das Stedelijk Museum in Amsterdam, 1959 schuf er ein Wandbild für das UNESCO-Gebäude in Paris.

ab 1950 lebte Appel in Paris.
1970 nahm er mit Merrill Sanders und Chet Baker einige Musikstücke auf.
1991

arbeitete er gemeinsam mit Allen Ginsberg und Gregory Corso an den "Poetry-Painting Series", es entstanden gemalte Gedichte.

2006

Entwurf des Bünenbildes für Mozarts "Die Zauberflöte" (Regie Pierre Audi, Dirigent Riccardo Muti). Am 3. Mai stirbt Karel Appel in Zürich.

 

AUSZEICHNUNGEN:


• 1954 UNESCO-Preis auf der XXVII. Biennale in Venedig
• 1954 Internationaler Preis für Grafik auf der Biennal Ljubljana
• 1959 Großer Preis für Malerei auf der V. Biennale Sao Paulo
• 1960 Guggenheim-Preis für die Niederlande

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Karel_Appel