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Galerie Ostendorff
Prinzipalmarkt 11
48143 Münster
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Fon
Fax
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0251 57404
0251 4840344
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Öffnungszeiten:
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| Mo-Fr |
9.30-13.00 Uhr |
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14.00-18.30 Uhr |
| Sa |
10.00-18.00 Uhr |
Merkliste
Keine Bilder vorgemerkt
© 2013
Galerie Ostendorff
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K A R L O T T O G Ö T Z
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| 1914 |
am 22. Februar in Aachen geboren |
| 1924 |
Eintritt in die Oberrealschule; Beginn mit der Malerei |
| 1930 |
erste abstrakte Bilder und Experimente mit Collage |
| 1933 |
Ausübung der Malerei wird nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten immer schwieriger. Götz finanziert sich mit Landschaftsbildern, die er an Touristen verkauft. Es folgt ein Mal- und Ausstellungsverbot und seine Einberufung zum Militär. Er schafft es dennoch, sich künstlerisch weiterzubilden, Kollegen zu treffen und ein Netzwerk aufzubauen. In Dresden werden seine frühen Arbeiten vom Feuer zerstört. |
| 1945 |
im Dezember heiratet Götz seine langjährige Freundin Anneli Brauckmeyer. Abstrakte Kompositionen, surreale Fotoexperimente und abstrakt-gegenständliche Monotypien entstehen in den späten vierziger Jahren. |
| seit 1949 |
löst er sich ganz von der gegenständlichen Kunst und tritt als erster Deutscher der COBRA-Gruppe bei. Mitbegründer der Frankfurter 'Quadriga', einer Künstlergruppe, die einen von Wols und dem Automatismus beeinflussten Tachismus vertritt.
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1952
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eine entscheidende Wendung in Götz' künstlerischer Entwicklung: Die bisher noch festen Formen werden nun mittels Einsatz einer speziellen, dreistufigen Rakeltechnik durch eine dynamischere Handschrift ersetzt, die der Künstler in Zukunft beibehalten wird. Ein aufwändiger theoretischer Prozess der Bildfindung, die der Künstler oft über Jahre hinweg in Skizzen und Gouachen umsetzt, geht der praktischen Arbeit steht voran. In drei schnellen Arbeitsgängen wird dann mit dem Pinsel dunkle Farbe auf einen hellen Malgrund gesetzt und anschließend mit einem Rakel - ähnlich wie mit einem Spachtel - teilweise wieder abgetragen. Die Kontraste zwischen Hell und Dunkel werden durch Pinselzüge mit trockenem Pinsel schließlich gemildert.
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| 1948-53 |
ist Karl Otto Götz auch Herausgeber der Zeitschrift 'Meta' |
1959-79
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lehrt der Künstler als Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie |
| seit 1975 |
lebt und arbeitet Götz in Wolfenacker im Westerwald. Der Maler zählt zu den Hauptvertretern des deutschen Informel. Schon früh erfährt er internationale Anerkennung, z. B. 1959 bei der documenta II. Götz' Arbeit wirkt während seiner zwanzigjährigen Lehrtätigkeit an der Düsseldorfer Kunstakademie ab 1959 prägend auf Künstler wie HA Schult, Sigmar Polke und Gerhard Richter. |
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Künstler der Galerie
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