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Beuys, Joseph

1921
geboren am 12. Mai in Krefeld. Im Herbst Umzug der Familie nach Kleve.

1931-41
Besuch des Gymnasiums Kleve, Abschluss mit dem Reifevermerk.

1944 
als Bordfunker und Schütze bei der Luftwaffe während des Zweiten Weltkriegs wird Beuys bei einem Flugzeugabsturz über der Krim schwer verwundet.

1945
Rückkehr nach Kleve-Neurindern.

1946
wird Mitglied des „Klever Künstlerbundes“, stellt Zeichnungen und Aquarelle aus.

1946-51
Studium der Bildhauerei an der Kunstakademie in Düsseldorf, zuerst bei Joseph Enseling, ab 1947 bei Ewald Mataré.

1951
Abschluss des Studiums als Meisterschüler bei Ewald Mataré.

1953
erste Einzelausstellung im Haus van der Grinten in Kranenburg.

ab 1960
beteiligt sich an einer Vielzahl von experimentellen künstlerischen Aktivitäten wie Happening, Performance, Aktion, Environment, Objektkunst, Multiples, Videoarbeiten etc.

1961-72
Professur an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf.

1976
auf der 37. Biennale in Venedig ist er mit einer Installation im deutschen Pavillon vertreten.

1963-65
Sogenannte Stallausstellung "Josef Beuys – Fluxus" im Haus van der Grinten in Kranenburg.  Erste Einzelausstellung 1965 in der Galerie Schmela in Düsseldorf.

seit 1964
Teilnahme an jeder documenta.

1967
Einzelausstellung im Städtischen Museum Mönchengladbach. Der Sammler Karl Ströher erwirbt fast alle Arbeiten, die in der Ausstellung gezeigt wurden.

1972-74
Verbreitung seiner Idee der Sozialen Plastik auf Vortragsreisen in England, Irland, Schottland, Italien und der USA.

1979
Große Retrospektive im Guggenheim-Museum, New York
Kandidatur für das Europaparlament.

1973
nachdem sich Beuys als Professor vehement für die von der Akademie abgewiesenen Studenten eingesetzt hat und 1972 fristlos entlassen wurde, gründet er jetzt zusammen mit Heinrich Böll und Klaus Staeck die „Freie internationale Hochschule für Kreativität und interdisziplinäre Forschung e.V.

1980
Gastprofessur an der Frankfurter Städel-Schule.
Teilnahme am Gründungsparteitag der Grünen in Karlsruhe. Direktkandidat der Grünen für den Wahlkreis Düsseldorf-Nord.

1982
an der documenta 7 nimmt er mit dem Projekt "7000 Eichen – Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung" teil. Der letzte Baum wird nach seinem Tod 1987 durch seinen Sohn Wenzel gepflanzt.

1984
Ausstellung im Seibu Museum of Art, Tokio: "Joseph Beuys. An Exhibition based on The Ulbricht Collection".

1985
Ausstellung im Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen: "Kreuz und Zeichen - Religiöse Grundlagen im Werk von Joseph Beuys".
Teilnahme an der Ausstellung in der Royal Academy of Arts, London: "German Art in the Twentieth Century Paintings and Sculpture 1905-1985".

1986
am 23. Januar stirbt Joseph Beuys in Düsseldorf. 

 

Foto: Ronald Feldman Fine Art 1974, via Wikipedia Commons