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Imkamp, Wilhelm

In seinen Nachkriegsbildern hat Imkamp parallel zur allgemeinen künstlerischen Entwicklung einen unverwechselbaren eigenen Stil erreicht. Die Unterbrechung seines künstlerischen Schaffens während der Nazizeit zwingt ihn, an die Ergebnisse seiner "Pariser Mappe" anzuknüpfen und führt ihn in der weiteren Entwicklung zu kraftvollen Bildfugen und dichten Kompositionen von zunächst noch zurückhaltender Farbigkeit. Er wird als führender Vertreter der Nachkriegsmalerei im Geist des Bauhauses bekannt.

So wie bereits die "Pariser Mappe" in einem Jahr vier unterschiedliche Stilrichtungen aufweist, so verhält sich auch das Gesamtwerk. Die einzelnen Stilphasen überschneiden sich, laufen parallel, es kommt zu stilistischen Vorgriffen und auch zu Werken, deren eigentliche Stilprägung bereits abgeschlossen ist.