
P E T E R A U G U S T B Ö C K S T I E G E L 1950
| 1889 |
wird Peter August Böckstiegel in Arrode bei Werther (Westf.) als Sohn von Kleinbauern und Leinewebern geboren. |
| 1895 |
bis 1903Besuch der Schule in Werther. Nach seinem Schulabschluss geht er in die 5-jährige Malerlehre auf eine Schule in Bielefeld, die Böckstiegel mit der Gesellenprüfung als Maler und Glaser abschließt. |
| 1907 |
bis 1913: Arbeit auf dem elterlichen Anwesen, besucht nebenbei die Handwerker- und Kunstgewerbeschule in Bielefeld. |
| 1913 |
Studium an der Königlich Sächsischen Akademie der Bildenden Künste in Dresden. |
| 1915 |
wird zum Militär eingezogen und leistet Kriegsdienst als Landsturmmann. |
| 1918 |
lernt er Hanna Müller, die Schwester des Malers Conrad Felixmüller, kennen, die er ein Jahr später heiratet und mit der er zwei Kinder hat: Sonja 1920 und Vincent 1925 geboren. Im Sommer arbeitet er in Arrode und im Winter in seinem Atelier in Dresden, was 1945 durch die Bombardierung Dresdens zerstört wird. Böckstiegel verliert unzählige Plastiken, Gemälde, Zeichnungen, Druckstöcke und Radierplatten. Von nun an ist sein dauernder Wohnsitz in Arrode. |
| 1951 |
am 22. März stirbt P. A. Böckstiegel in seinem Elternhaus in Arrode. Er wird von seinen Nachbarn zu Grabe getragen. Auf dem Friedhof in Werther findet er seine letzte Ruhestätte. |

P.A. Böckstiegel in seinem Atelier

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