R A O U L D U F Y
| 1877 |
in Le Havre/Frankreich als eines von neuen Kindern geboren. |
| 1892 |
besuchte er die Kunstschule von Le Havre. |
1900
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ermöglichte ihm ein Stipendium den Unterricht bei dem Maler und Radierer Léon Joseph Florentin Bonnat an der Ecole Nationale Superieure des Beaux-Arts in Paris. Zusammenarbeit mit George Rouault, Albert Marquet und Henri Matisse. Dufy zeigt sich offen für die Werke der französischen Impressionisten wie Pissarro und Monet. Aber auch Gaugin und van Gogh haben ihn beeinflusst. |
1905
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sah er im Salon des Indépendants das Werk "Luxe, calme et volupté" von Matisse, das ihn stark geprägt hat. Er schließt sich den Fauvisten an. Zusammenarbeit mit George Braque im Fischerdörfchen L'estaque bei Marseille. |
| ab 1908 |
wendet er sich dem Kubismus zu, als Resultat der Zusammenarbeit mit Braque und dem Einfluss der Arbeiten von Cézanne. Er konzentrierte sich auf räumliche und konstruktive Fragen, wobei die expressive Farbgebung abnahm. Außerdem war Dufy als Illustrator von Büchern tätig und entwarf Stoffmuster. Seine bemerkenswerten Stoffentwüfe bescherten ihm auch einen wirtschaftlichen Erfolg und verschafften ihm einen angesehen Namen. Er war beispielsweise für den Modeschöpfer Poiret tätig. |
| 1920-21 |
hielt er sich in Vence auf. |
| 1922 |
bereiste er Italien. Nach seiner Rückkehr fand er zu seinem persönlichen Stil: gelockerte Linienführung und hellere Farbigkeit. Seine Motive waren überwiegend Rennplätze, Strandszenen oder Segelraggaten. |
| 1937 |
fertigte Dufy das Wandgemälde "La Fée Electricité" für die Weltausstellung in Paris an, ein mit 600 m² das damals größte Gemälde der Welt. |
| 1940 |
verließ er Paris und siedelte nach Perpignan über, wo er zehn Jahre lang lebte. Das Malen fiel ihm zusehends schwer durch seine Arthritis-Erkrankung. Auch eine Behandlung in Boston/USA brachte keine Besserung. |
| 1953 |
stirbt der Maler in Forcalquier. |
Einige seiner Werke wurden postum auf der documenta I (1955) und der documenta III (1964) in Kassel gezeigt.