Mel Ramos

1935
in Sacramento/Kalifornien als Sohn portugiesischer Einwanderer geboren

1954
Beginn eines Studiums der Kunst und Kunstgeschichte am Sacramento Junior College und an der California State University bei Wayne Thiebaud

1958
Lehrtätigkeit an der Elk Grove High School und an der California State University

1961
entnimmt die Sujets seiner Werke erstmals der Bilderwelt der Comic-Hefte

1963
Teilnahme an der Ausstellung "Pop Goes the East" im Contemporary Art Museum in Houston.
Wendet sich der Darstellung weiblicher Einzelfiguren zu: Pin-up-Girls aus Reklameanzeigen und Magazinen an oder auf gemalten Konsumprodukten parodieren die Strategien der Werbebranche. Kritik an den erotischen Frauendarstellungen von konservativer und feministischer Seite.

1964
erste Einzelausstellung in der Bianchini Gallery in New York. Neben Warhol, Lichtenstein und Rosenquist etabliert er sich als ein Hauptvertreter der Pop Art.

1966
erste Einzelausstellung in Deutschland in der Galerie Ricke, Kassel

1966 bis 1997
Professor für Malerei an der California State University in Hayward

1967
Skandal auf eine Ausstellung in Köln, wo die Polizei seine Arbeiten aus der Serie seiner „Animal Paintings“, die Pin-up-Girls in Kombination mit Tieren zeigen, verhängt

Ab 1972
entstehen die „Unfinished Paintings“, in denen er berühmte Aktdarstellungen klassischer Meister - wie zum Beispiel von Ingres, Modigliani und Manet - persifliert, indem er deren subtile Erotik durch den platten Sexappeal der Pin-up-Girls ersetzt.
Weitere Bilderserien mit Zitaten aus der Kunstgeschichte folgen.

1977
erste Retrospektive im Oakland Museum of California

1980
erste Selbstporträts und Landschaftsmalerei

1986
Verleihung des National Endowment for the Arts Visual Artists Fellowship Grant. Teilnahme an einem Stipendiatenaustausch zwischen Amerika und Frankreich.

1987 und 1991
Reisen nach Sizilien und Teneriffa folgen 1987 und 1991

Seit 1992
lebt und arbeitet in Kalifornien und Spanien

2018
gestorben in Oakland / Kalifornien

"Ich achte darauf, dass meine Bilder nicht allzu erotisch sind, dass sie immer einen Anflug von Humor haben.“ (Mel Ramos)