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Hrdlicka, Alfred

1928
Alfred Hrdlicka wird am 27. Februar in Wien geboren. Sein Vater war Kommunist und Gewerkschaftsführer, weshalb Hrdlicka schon in seiner Kindheit für politische Themen sensibilisiert wurde und Auseinandersetzungen miterlebte.

1946-1952
Studium der Malerei an der Akademie für bildende Künste Wien.

1953-1957
Studium der Bildhauerei bei Fritz Wotruba an der Akademie für bildende Künste Wien.

1964
Internationale Bekanntheit durch 32. Biennale in Venedig.

1966
Fasziniert sich für die Welt psychisch kranker Menschen und setzt sich zunehmend mit Schmerz, Leid, Angst und Bedrohung dieser Menschen auseinander.

1967
Fertigung einer Büste des 1950 verstorbenen sozialdemokatischen Staatspräsidenten Karl Renner. Wird begleitet von wütenden Protesten der „Liga gegen entartete Kunst“.

1988
Albertinaplatz in Wien: Mahnmahl gegen Krieg und Faschismus - Hrdlicka bezeichnet es als sein wichtigstes Werk

2009
Hrdlicka stirbt am 5. Dezember im Alter von 81 Jahren. Durch Berufskrankheiten und einen Schlaganfall kann Hrdlicka in seinen letzten Jahren nur noch Zeichnen und nicht mehr die Steinbildhauerei ausüben.

 

AUSSTELLUNGEN (AUSWAHL)

1960
Wiener-Kunsthalle, Zedlitzgasse (Gemeinschaftsausstellung mit Fritz Martinz)

1962
Künstlerhaus, Französischer Saal, Wien (Gemeinschaftsausstellung mit Fritz Martinz)

1963
Ausstellungspavillon im Zwerglgarten, Salzburg

1964
32. Biennale (Venedig), gemeinsam mit Herbert Boeckl

1971
Zeichnen heute, Wiener Secession

1975
Neue Nationalgalerie Berlin: Ausstellung des 53 Radierungen umfassenden Zyklus Wie ein Totentanz (Premiere 1974 Galerie Valentien, Stuttgart)

1976
St. Louis, Mo.: art in stuttgart 1976 (Ausstellungsbeteiligung)

1977
Stuttgart: Kunst im Stadtbild, (Marsyas I, Sonny Liston, Sterbender)

1987
Galerie im Taxispalais, Innsbruck: Österreichische Künstler der Gegenwart: Arbeiten auf Papier; Sammlung Kermer, Stuttgart

1994
Zeichnung – Malerei – Skulptur. Aus Beständen der Galerie Hilger und Privatbesitz. (Museum St. Ingbert)

2003
Ein Querschnitt seines Schaffens. Greith-Haus, St. Ulrich im Greith

2005
Städtische Galerie Neunkirchen: Stuttgarter Begegnungen: die Schenkung Wolfgang Kermer

2008
Werkschau in der Kunsthalle Würth (Schwäbisch Hall)

2008
Dommuseum Wien: Religion, Fleisch und Macht – das Religiöse im Werk von Alfred Hrdlicka

2008
Bildungsverein der KPÖ Steiermark: Alfred Hrdlicka: Skulptur, Mischtechnik, Zeichnung, Grafik aus der Sammlung Arsenschek

2008
Künstlerhaus Wien: Hrdlicka. Der Titan und die Bühne des Lebens

2010
Belvedere (Wien): Alfred Hrdlicka. Schonungslos!

2013
Figur als Widerstand, Open-Air-Schau am Jungfernstieg, Hamburg (zusammen mit Bernd Stöcker und Werner Stötzer)

2013
Stuttgart, Kunstbezirk, Galerie im Gustav-Siegle-Haus: Hrdlicka-Andenken (Alfred Hrdlicka und Schüler: Reinhard Bombsch, Robert Honegger, Susanne Knorr, Thomas Kosma, Hans Daniel Sailer, Joachim Sauter, Eva Schärer, Hans Schickinger, Jan Schneider, Ben Siegel, Bernd Stöcker, Andreas Theurer)

2018
Galerie Bose, Wittlich

2019
Auf den Barrikaden, Käthe-Kollwitz-Museum Berlin

 

Quelle: wikipedia.org