Merkliste

Keine Werke vorgemerkt

Felixmüller, Conrad

1897
in Dresden als Sohn eines Schmieds geboren. Die Mutter eröffnet in den Folgejahren ein Milchgeschäft, für das die Kinder frühmorgens Milch austragen. Deren musische Ausbildung wird von den Eltern gefördert.

1911/12
Kunstgewerbeschule Dresden, Zeichenunterricht.

1912
Unterricht in Malerei an einer privaten Kunstschule, im Dezember Aufnahme in die Dresdner Kunstakademie auf besondere Fürsprache, da er noch keine 16 Jahre alt ist.

1913
lernt Schönberg und Peter August Böckstiegel kennen.

1914
erste Ausstellung mit Radierungen in der Galerie I. B. Neumann in Berlin.

1915
Ende des Studiums. Mitarbeit an Herwarth Waldens Zeitschrift „Der Sturm“.

1916/17
wechselt vom „Sturm“ zu Franz Pfemferts Zeitschrift „Die Aktion“ und veröffentlicht hier bis 1923 gesellschaftskritische Grafik.

1918
Mitbegründer und Mitarbeiter der Zeitschrift „Menschen“. Heiratet Londa Freiin von Berg.

1919
Gründung der „Dresdner Sezession Gruppe 1919“ mit Otto Dix u. a.

1920
Sächsischer Staatspreis (Rompreis). Reise ins Ruhrgebiet, wo Hauptwerke seines Schaffens entstehen.

1924-26
diverse Reisen. Stilwende vom Expressionismus zu einem impressionistisch orientierten Realismus.

1928
Großer Preis für Malerei des Sächsischen Kunstvereins in Dresden.

1933
40 Werke werden in der NS-Ausstellung „Spiegelbilder des Verfalls der Kunst“ in Dresden gezeigt.

1934
Umzug nach Berlin.

1937/38
Beschlagnahmung von über 150 Werken durch die Nazis, 7 Bilder werden auf der Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt.

1941
während eines Bombenangriffs auf Berlin werden sein Atelier und seine Wohnung in Berlin zerstört. Umzug nach Damsdorf, Bezirk Potsdam.

1944
Umzug nach Tautenhain bei Leipzig. Einberufung zum Militär. Nach russischer Gefangenschaft kehrt er im Herbst nach Tautenhain zurück.

1949
Professur an der Martin-Luther-Universität Halle.

1961/62
Umzug nach Berlin-Köpenick. Emeritierung.

1970-73
Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

1974
Goldmedaille der IV. Internationalen Graphik-Biennale in Florenz.

1977
stirbt er am 24. März in Berlin.